Anfang November werden rauhe Jagdgesellen plötzlich sentimental. Hunde dürfen in die Kirche und Weidmänner nehmen den Hut ab zum Gebet. Am dritten Tag des Herbstmonats feiern bundesweit Jäger den Namenstag ihres Schutzpatrons.
Mit eigens für diesen Tag angesetzten Jagden, Gottesdiensten oder Famlienenfeiern wird dem Heiligen Hubertus von Lüttich gedacht, dessen sterbliche Überreste am 3. November enthoben, also umgebettet wurden. Vielerorts wird auch das folgende Wochenende für Feiern und Veranstaltungen genutzt, so auch am 7. November in Blankenfelde.
Auf dem Gelände des Natursportparks am Jühnsdorfer Weg zeigten Hegering Jühnsdorfer Heide und Waldhaus Blankenfelde die breite Palette der gebräuchlichsten Jagdhunde. Was es heißt, einen vierbeinigen Jagdhelfer auszubilden und was die Tiere leisten können, wurde am lebenden Objekt rund 150 Besuchern demonstriert.
Die Landschaftspfleger freuten sich über den regen Zustrom zu ihrem Domizil. So bestaunten die Besucher nicht nur die Vorführungen von Schweißhundführer Peter oder Retrieverspezialisitin Kerstin, die mit ihren Präsentationen großes Begeistern entfachten, sondern auch die Hütte mit begehbarem Fuchsbau und das Waldhaus selbst. Typisch für das Waldhaus und die Jagd: Der Nachmittag endete bei Glühwein am Lagerfeuer mit vielen Gesprächen um Natur, Jagd und natürlich Hunde.
Die Kombination von Natur, Hunden und Brauchtum ist bei den Gästen gut angekommen. So brachte dieses Familienfest vielen Nichtjägern die Welt der Jagd wieder ein Stück näher. Daher hat sich der ehrenamtliche Einsatz von vielen Beteiligten aus der Region bezahlt gemacht. Hegering und Waldhaus danken allen Akteuren für ihren Einsatz. |