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| Heimisches
Wild |
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| Im Hegering Jühnsdorfer Heide sind
folgende Tierarten heimisch: |
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| Rehwild |
| Schwarzwild |
| Damwild |
| Dachs |
| Fuchs |
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| Jahr
des Wildes |
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Rehwild |
Jägersprache
Bock
Männliches Reh
Kopfschmuck: Gehörn
Ricke
Weibliches Reh
Kopfschmuck: Krone
Kitz
Jungtier
Typisch
helles Hinterende
Nase schwarz
Kennzeichen
Fell im Sommer fuchsrot, im Winter graubraun;
Kitz bis drei Monate fuchsrot mit weißen
Punkten; Gehörn des Bocks im unteren
Teil mit "Perlen"
Lebensraum
Halboffene Landschaften mit Waldrändern,
Hecken;
auch in unterholzreichen Mischwäldern
Wissenswertes
Bock und Ricke leben nur während der
Brunft und Blattzeit im Hochsommer zusammen.
Nach 9,5 Monaten Tragezeit wirft die Ricke
1 bis 3 weiß getüpfelte Kitze,
die gesäugt werden.
Im Winter wächst den Rehböcken
ein neues Gehörn, das anfangs vom weichen
Bast geschützt ist und später
an Zweigen "gefegt" wird. |
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Rehbock
im Sommer |
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"Feldrehe"
im Frühjahr:
links junger Rehbock mit Bastgehörn |
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Schwarzwild |
Jägersprache
Keiler
Männliches Wild
Waffen: obere Eckzähne
Haderer: untere Eckzähne
Bache
Weibliches Wild
Jungtier
Frischlinge: einjährig (gelb-brauner
Grund mit braunen Streifen)
Überläufer: ein- bis zweijährig
Typisch
Spuren: aufgebrochener Boden und Schlammsuhlen
im Wald (Mahlbaum)
Kennzeichen
Kräftiger Rüssel mit Rüsselscheibe,
borstiges Fell (Schwarte)
Lebensraum
Alter Laub- und Mischwald mit morastigen
Stellen für Schlammbäder;
im Sommen vorwiegend in Getreide- und Maisfeldern
Wissenswertes
Der Vorfahr des Hausschweins erreicht in
freier Wildbahn Gewichte von 70-200 kg.
Wildschweine sind Allesfresser und durchwühlen
mit ihrer Rüsselscheibe lockerenBoden
nach Wurzeln, Knollen, Eicheln, Bucheckern,
Insektenpuppen und Jungwild; Rauschzeit
ist im Winter;
Die Keiler kämpfen und versuchen,
sich die Flanken mit den Hauern aufzureißen.
Nach rund 120 Tagen Tragezeit wirft die
Bache 3 bis 12 gestreifte Frischlinge, die
mindestens eine Woche im Wurfkessel bleiben.
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Gemischte
Rotte
(Bachen,
Frischlinge, Überläufer) |
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Schwarzwild
an einem Malbaum |
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Auseinandersetzung
zweier Keiler
zur Rauschzeit |
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Damwild |
Jägersprache
Damhirsch
Männliches Damwild
Kopfschmuck: Geweih, Schaufeln
Tier
Weibliches Damwild
Jungwild
Kalb
Typisch
Geweihe in Schaufelform, die jedes Jahr
neu gebildet werden
Kennzeichen
Fell im Sommer glänzend rotbraun mit
weißen Tupfen, im Winter grauschwarz;
langer Schwanz, unten weiß, oben schwarz
Lebensraum
Laub- und Mischwälder mit wiesenreichen
Lichtungen Wissenswertes
Damhirsche wurden im Mittelalter aus Südeuropa
eingeführt und halten sich seitdem in
freier Wildbahn.
Zur Brunftzeit im Herbst versuchen Hirsche,
ein weibliches Rudel gegen Rivalen zu verteidigen.
Ihr Revier markieren sie an jungen Bäumen
mit Drüsensekreten, die am Kopf zwischen
dem Geweih austreten.
Die geweihlosen Kühe setzen im Juni ein
fahlbraunes, hell gesprenkeltes, manchmal
auch ein dunkles Kalb, das 6 bis 7 Monate
gesäugt wird. |
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Dam-Kahlwild
im Sommer |
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Damschaufler |
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Dachs |
Jägersprache
Dachsbär
Männlicher Dachs
Dächsin
Weiblicher Dachs
Jungdachs
Typisch
plumper, auf sehr kurzen Läufen stehender
Körper
Kennzeichen
Schwanz: Pürzel
Fell: Schwarte
Rückenhaare: Bart
Fett: Dachsfett, weiß
Kopf deutlich gezeichnet durch zwei schwarze
Streifen vom Windfang (Nase) bis über
die Seher (Augen) bis zu den Gehören
(Ohren).
Das Haar ist oben silbergrau und auf der
Unterseite und an den Läufen schwarz.
Lebensraum
Laub- und Mischwälder des Flachlandes
und der Mittelgebirge.
Wissenswertes
Paarung (Ranz) im Juli/August.
Das befruchtete Ei hat eine Keim- oder
Entwicklungruhe bis Dezember. Wurfzeit Februar/März
im Erdbau im ausgepolsterem Kessel; 2 -
5 Jungdachse
Lebt in Familienverbänden, die Jungtiere
verbleiben in der Regel bis zum Herbst im
Mutterbau, manchmal auch über Winter.
Der Dachs ist vorwiegend nachtaktiv und
hält bei Schnee und strengem Frost
eine Winterruhe (keinen Winterschlaf)
Dachse sind Allesfresser, vor allem kleine
Nagetiere (Mäuse) Weichtiere, Kerbtiere,
Eier, Getreide (Hafer, Mais), Beeren |
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Dachs
verlässt den Bau |
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Jungdachse
vor dem Bau |
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Fuchs |
Jägersprache
Rüde
Männlicher Fuchs
Fähe
Weiblicher Fuchs
Welpen
Jungtier
Typisch
hauptsächlicher Verbreiter der Tollwut
Kennzeichen
Fell: Balg
Schwanz: Lunte mit Blume
zwei Farbvarianten:
Birkfuchs
mit gelbroter Oberseite, weißer Kehlfleck,
weiße Blume, spitzer Schwanz
Kohl- oder Brandfuchs
dunkelbraunrot, Kehle und Bauch grauweiß,
Blume fehlt
Lebensraum
lebt in Feld- und Wiesenflächen,
Waldungen mit Unterwuchs
Wissenswertes
Einzelgänger, Paarung (Ranz) im Januar
bis März, die Fähe geht 7,5 Wochen
dick und wölft 3 - 8 Welpen, Jungenaufzucht
im Bau;
im August/September lösen sich die
Bande
zwischen Fähe und Welpen; an der Jungenaufzucht
beteiligt sich oft auch der Rüde
Füchse sind Allesfresser, fressen
vorrangig Fleisch (Mäuse, Vögel,
Jungwild bis zum Rehkitz) auch Aas und pflanzliche
Nahrung (Obst, Hackfrüchte, Mais) |
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Im
Spätherbst wird der Fuchsbalg "reif" |
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Fuchsfähe
mit ihrem Geheck vor dem Bau |
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Schnürender
Fuchs mit Beute im Fang |
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